Jetzt ist es also soweit. Der Gründungszuschuss wird extrem gekürzt. Hier zeigt sich mal wieder, mit welchen „gespaltenen Zungen“ Politiker reden. Auf der einen Seite veranstaltet das Bundeswirtschaftministerium in der letzten Woche noch eine „Gründerwoche Deutschland“, damit den Mut zur Selbständigkeit zu stärken, um dann nur knapp 8 Tage später mitzuteilen, dass die Rechte der Gründungswilligen stark eingeschränkt werden.
Jeglicher Rechtsanspruch auf den Gründungszuschuss – der bisher gegeben war – , entfällt. Ein Gründer kann sich jetzt nur noch auf die „Großmütigkeit“ des Arbeitsvermittlers verlassen. Wenn der dann einen schlechten Tag hat, lehnt er das Gründungsprojekt als „Ermessensleistung“ einfach ab. Armes Deutschland.
Auch die finanziellen Einschnitte wirken sich enorm aus. Erhielt ein Gründer bisher noch 9 Monate den Gründungzuschuss, verkürzt er sich jetzt auf 6 Monate. Um den Anspruch überhaupt zu erhalten, muss der Gründer ausserdem jetzt noch 150 Tage Anspruch auf Arbeitslosengeld besitzen.
Die weiteren Einschränkungen werden in Kürze auf unserer Homepageseite eingeblendet. Zu verstehen sind diese Entscheidungen nicht mehr …… wie so vieles hier im Land. Aber wir sparen damit ja wieder öffentliche Gelder ein….. die dann in Griechenland, Italien oder Spanien dringender benötigt werden!
Armes Deutschland, arme Politiker, arme Gründer. Nur mit dem einen Unterschied, dass diese – ich meine die Politiker – keine Einbußen hinnehmen müssen. Da bleibt natürlich alles so, wie es bereits ist.